Es geht um alles und nichts.

11. März 2009

Hey Foxy!

Unlängst habe ich eine kleine aber nicht uninteressante Dokumentation über das, auch soziokulturell und musikalisch sehr spannende, Blaxploitation-Genre entdeckt. Basierend auf Interviewsequenzen und Filmausschnitten wird überblicksartig ein grober Abriss versucht, der für Einsteiger ein interessanter Appetitsanreger gut sein und als solcher auch ebenso gut funktionieren dürfte. Fortgeschrittene und Kenner diverser Filme können sich an kleinen Details erfreuen - etwa an der Lässigkeit von Pionier-Regisseur Melvin Van Peebles, den politisch motivierten Äußerungen von Afeni Shakur, den Jugenderfahrungen von Quentin Tarantino, dem veränderten Äußeren von Pam Grier oder den treffenden Schlussworten des guten alten Fred Williamson. Zum Hören- und Sehenverstehen:



Weil die (wesentlichen) Filme ohne ihre Musik nicht denkbar gewesen wären, soll hiermit auf einen Künstler hingewiesen werden, der nicht nur den Soundtrack zu "The Mack" und "Foxy Brown", sondern beispielsweise auch für Jackson 5 die Hit-Single "I'll be there" geschrieben hat: Willie Hutch. Er produzierte einige Alben für Motown und war sein Leben lang als Musiker aktiv. Seine letzte Solo-Veröffentlichung erschien 2002 unter dem treffenden Titel "Sexalicious". Worum es thematisch gehen sollte, dürfte in etwa eben so eindeutig sein, wie der Vorspann von "Foxy Brown", dessen zentrales Thema der Körper von Pam Grier ist. Ein Fokus bzw. eine Reduzierung, die auch andere Teile des Films prägt. Zum fuchsteufelswild werden?

Keine Kommentare: