Es geht um alles und nichts.

21. Februar 2007

Musik mischen.

Ich hab gestern Abend eine Zusammenstellung verschiedenster Stücke musikalischer Kunst gemacht und möchte den interessierten LeserInnen nicht vorenthalten, was in detailverliebter Kleinstarbeit aus Alben herausgeschält, die Spreue vom Weizen getrennt, appetitlich angeordnet in den Rohlingtopf geschmissen und gebebraten bzw. gebrannt wurde, und nun als würzige Soundsuppe so lange dahinbrodelt, bis die zu beschenkende Person sich das gehaltvolle Gericht einverleibt und sich gut wohlgenährten Körpers zufrieden der Entspannung hingeben kann.

Die Zutaten:

1) Pajo - It's You That Burns
2) The Album Leaf - Writings On The Wall
3) The Whitest Boy Alive - Don't Give Up
4) Arcade Fire - Headlights Look Like Diamonds
5) The Decemberists - O Valencia
6) Clap Your Hands Say Yeah - Underwater (You And Me)
7) Islands - Rough Gem
8) Fiva MC & DJ Radrum - Tief Unten
9) Allen Alien & Apparat - Bubbles
10) Skimo - Todo En Vano
11) Kristofer Aström - The Wild
12) Audrey - Traverse
13) Aereogramme - Barriers
14) Delbo - Peroma
15) Sodastream - Tickets To The Fight
16) Swan Lake - Are You Swimming In Her Pools?
17) The Black Keys - The Lengths


Letztlich ist doch alles eine Frage des (guten) Geschmacks.

Multiplikator.

Meine beinahe alltägliches Ritual des Verschlingens diverser online-Ausgaben digitalisierter (Print-)Medien beginnt seit geraumer Zeit mit der zuvor getätigten Einsicht folgender Comicstrips, die es ihrer visuellen Leichtfüßigkeit nach bestens verstehen meinen kleinen Geist stetig zu erhellen, anzuregen und der übrigen Klausemann'schen Hülle ein ekstatisch-kindliches Schmunzel einzuhauchen:

1) der wunderbare und unlängst vorgestellte White Ninja

2) die spannenden Abenteuer des Bibers und des Dinosauriers - these guys definitely rock

3) ein Hoch auf die Gattung Nagetier!

4) eine Katze und ein Mädchen bewegen sich diskussionsfreudig im Wahnsinn des Alltagsleben

5) indie.

Seit Multiplikatoren, würdigt die Comic-Kunst und vermehret euch.

Oder auch nicht.

Auf ja folgt nein, auf nein folgt...

18. Februar 2007

Für immer Punk...

...das sind wir doch alle ein wenig.

Ganz konkret ist es ein liebliches Pärchen aus Hannover, ein lesenswertes Stück Gegenwarts-"gegen"-Kultur journalistisch dargestellt von der von mir sehr geschätzten Wochenzeitung aus dem großen Nachbarland.

Dazu passt auch das hörenswerte Liedgut der Kapelle "Die Goldenen Zitronen", ganz besonders nämlich das sinnstiftende "Für immer Punk":

Es ist jetzt vorbei und es war doch schön
Die Wir blieben gern hier, doch wir müssen nun gehn
Goldenen alles hat ein Ende, weiß doch jeder von euch
auf wiedersehn
Doch bevor ihr geht, hört uns kurz noch zu
wir können sonst nicht schlafen, finden keine Ruh
Da gibt es nocht etwas, daß ihr wissen müßt
und das für immer gilt


Für immer Punk möchte ich sein
für immer Punk
willst du wirklich immer Hippie bleiben,
für immer, für immer
Für immer Punk möchte ich sein,
für immer Punk
solln deine Kinder alle Grufties werden
für immer, für immer Punk

Für immer Punk möchte ich sein
für immer Punk
willst du wirklich immer Hippie bleiben,
für immer, für immer

Für immer tod möchte ich sein
für immer tod
leg mich in das Grab hinein und
Für immer tod, das möcht ich sein

Für immer breit, das möchte ich sein
für immer breit
willst du wirklich immer nüchtern bleiben
für immer, für immer breit

Für immer weg, das möcht ich sein
für immer weg
immer unter Brücken schlafen
für immer, für immer

Für immer reich möchte ich sein
für immer reich
ich will niemals wieder pleite sein
für immer reich möchte ich sein

Für immer Rocker möchte ich sein
für immer Rock
als Angel über Highways rasen
für immer, für immer

Für immer krank, das möcht ich sein,
für immer krank
für immer bei der Krankenschwester
für immer bei ihr sein

Viva Punk 10 Jahre lang, schönen Dank
und wir hängen auch noch hundert dran
Viva viva viva viva Punk

2Meter lang so muss er sein, 3 Meter lang
daß kleine Schwestern große Augen kriegen
4Meter 5Meter lang

Forever young, I want to be Forever young
do you really want to life forever
forever young


Wollt ihr wirklich immer Hippie bleiben?

4. Februar 2007

Kunst an der Wand.

Geschätzte Lesemenschen,

Seit langem melde ich mich nun wieder zurück und hab im Grunde nicht wirklich viel zu sagen.

Also bleibt alles wie gewohnt.

Worauf ich aber hinweisen möchte ist ein Artikel, den ich gerade in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entnommen habe. Geschrieben wird über einen Künstler, der öffentliche Räume bzw. die sie eingrenzenden Wände mit ansprechenden und anspruchsvollen Bildern versieht. Als in der Anonymität lebender Kunstschaffender scheint er sich einen großen Namen und ein aussorgendes Vermögen zu machen. "Bansky" lautet sein Pseudonym und das segenreiche Internetz dürfte wohl die eine oder andere offene Frage zu beantworten wissen oder glauben zu wissen.

Kunst ist lustig.


Schluss jetzt.