Es geht um alles und nichts.

31. Oktober 2006

ein erster bericht aus der zwischenzeit.

mein blog gehört mir, ich kann damit machen was ich will. das ist ziemlich exakt auch mit den kindern vergleichbar, die wir hoffentlich alle einmal haben, wachsen lassen und im zweifelsfall züchtigen bzw. zur adoption freigeben werden.
wie auch immer, es wird zeit wieder mal spuren im urwald des weltumspannenden internetzes zu hinterlassen, auf dass sie von emsigen pfadfinderInnen gelesen werden und sie somit ein stück weiter zum hell erstrahlenden lichts der glücklichkeit zu führen. die erlösung wartet, meine schwestern und brüder; das raumschiff ist gepackt.

genug der ziellosen abschweifungen. was ich eigentlich sagen wollte war, dass ich allen menschen, die sich diese woche über ein weiteres lebensjahr erfreuen können und feierlich ihr und kollektivistisch unser aller leben bereichern, von herzen gratulieren. ich tanze für euch, ich tanze für dich. von herzen alles gute, natascha. diese katze klaus sagt miauh.

die musikgruppe des tages sind sicherlich die wunderbaren The Decemberists, der song des moments ist ebenfalls von ihnen und heißt O Valencia.

das wars erstmal von meiner seite. weitere zeilen sollten in kürze folgen.

saludos,
euer klausemann

30. Oktober 2006

fahrstuhlmusik, teil eins.

Wie bereits ausführlich angedeutet, setzte sich meine politisch wie popkulturell interessierte Wenigkeit in enthusiastische Bewegung, um in der steiermärkischen Landeshauptstadt Fahrstuhl zu fahren und ganz nebenbei in den wunderbaren Hochgenuss von elektronischer Musik und gesellschaftspolitischen Diskurs zu kommen.
Die rauschende Atmosphäre wurde mit allen Poren ein- und ausgeatmet, getanzt wurde sowieso immer. Das alles und ein wenig Mehr(wert).

Momentan fehlt mir ja die Zeit für eine gebührende Skizzierung der schönen Geschehnisse der vergangenen Tage aber ich möchte meiner neuen Verantwortung gegenüber meinem pflegebedürftigem Lebewesen namens "blog" ehrlich und wahrhaftig entgegentreten und sie sogleich in vollem bzw. dem sich bietenden Umfang wahrnehmen. Es gibt vieles zu berichten von den mittlerweile verkohlten Tanzböden und Fußsohlen, von den interessanten Ideen und Debatten, von den originellen KünstlerInnen und den (an)organisch anmutenden Bewegungsabläufen. Alles soll hier dargeboten, nur weniges verschwiegen werden.

Bald.

26. Oktober 2006

bierhauche.

geschätzte menschen,

von nun an dürfte es keine probleme mehr bei der veröffentlichung von kommentaren geben. da sich meine kleine plattform quasi noch im embryonalstadium befindet, möchte ich mit all der sich bietend lieblichkeit darauf hinweisen, weder zu viele noch zu hohe ansprüche an dieses stück internetlebensform zu stellen. in den kommenden tagen werden sicherlich noch einige grafische, typografische und sonstwie geartete veränderungen auf diesen blog, auf uns alle, zukommen.

themawechsel.
der konsum von kohlensäurehaltigen hopfen-malz-getränken bringt ja nicht nur einen durchaus vertretbaren sozialen status jenseits der adoleszenz, temporäre gefühle des rausches und fatale epedemien im hause gehirnzelle mit sich, sondern eben auch gerüchliche kontinentalverschiebungen im persönlichen biotop mundhöle. nennen wir das tier, das sich aufmachte um auf der eigenen zunge still und heimlich in die ewigen jagdgründe einzugehen, sprich dort einfach verreckte, doch beim namen, es heißt bierhauche.
der genuss von bier und daraus entstehende getränkte atem sind wohl eine der größten ambivalenzen, auf die man beim nächtlichen umherstreunen zwischen barhockern, tanzböden und sich füllenden aschenbecher unweigerlich trifft. aber der mensch will sich oftmals nicht so einfach vom atmen trennen und bierchen bleiben auch dann noch lecker, wenn man so riecht wie eines. so ist es. so lange alle am bierchen sippen, ist auch alles gut.
entweder es tanzen alle, oder es tanzt niemand!

apropos tanzschritt, das grazer schlossbergfest naht und meine hüften können jetzt schon nicht aufhören zu kreisen. an dieser stelle sei darauf hingewiesen, dass jede/r die/der sich nicht dort einfindet um mit mir und vielen anderen hoffnungsträgerInnen der welt die hiesigen tanzflächen mit schwitzenden leibern zu füllen und sie gleichzeitig in brand zu stecken, im grunde keine popkulturelle daseinsberechtigung hat.
gut, man mag jetzt argumentieren von wegen "du faschistisches drecksauschwein sagst mir nicht, was ich mit meinen freien tagen anzufangen habe" und so weiter aber im grunde wissen die betroffenen doch ganz genau, dass es grundlegend falsch und verwerflich ist, nicht dort hinzugehen.
wie auch immer, horizonte sind da, um erweitert zu werden und die gemeinde der elektronischen musik ist bereit einen neuen jünger bzw. verlorenen sohn in ihre mitte aufzunehmen.

der nächste eintrag meinerseits wird wohl erst nach den anstehenden tagen des politischen tanzbeins (siehe programm) passieren aber ihr könnt euch bis dahin ja auch mit anderen dingen beschäftigen, als ständig nur im internetz rumzuhängen und mit dem lesen meiner zeilen unser aller zeit zu stehlen. vielleicht wäre ja ein ausführliches nachdenken über das eigene dasein und die berechtigung hierfür eine brauchbare alternative.

dance tonight,
revolt tomorrow.

klausemann gelbhaar wünscht schöne tage und so.

25. Oktober 2006

hallo,

das hier ist der erste eintrag in meinen bescheidenen blog. mehr nicht. vorerst.

was noch kommt, vermag wohl nur der wind zu wissen.

soweit, so gut.