Am 12. Januar 2010 werden Vampire Weekend mit ihrem neuen Album "Contra" um die Ecke biegen. Der Anfang Oktober diesen Jahres veröffentlichte Song "Horchata" lässt auf verstärkte elektronische Einflüsse beim Nachfolger zum selbstbetitelten und international hofierten Debüt (2008 über XL Recordings erschienen) vermuten. The Ruby Suns, Animal Collective oder El Guincho lassen herzlich grüßen.
Vielleicht hat eine etwaige Elektrifizierung aber auch etwas mit den Umtrieben von Keyboarder Rostam Batmanglij zu tun. Der hat nämlich im Juli 2009 gemeinsam mit Wes Miles von Ra Ra Riot sein elektronisches Projekt Discovery mit dem Debüt „LP“ präsentiert.
Die seit gestern im Netz befindliche Single "Cousins" zeigt hingegen, dass der mit zackigen Surf-Gitarren und polyrhythmischem Geklimper begonnene Weg, wohl auch 2009 konsequent weitergegangen wird. Wenn auch mit etwas komplexeren Song-Strukturen und mehr Spiel- bzw. Experimentierfreude. Süßer die Glocken nie klingen also.
Auch der dazugehörige, gewohnt spaßig montierte Musikvideoclip zeugt von vielen kreativen Ideen. Das Interesse gegenüber der anstehenden Veröffentlichung wäre damit jedenfalls gefördert.
Es geht um alles und nichts.
20. November 2009
Seife und Haut
Anja Plaschg alias Soap and Skin hat Ende Oktober über PIAS einen neuen Tonträger veröffentlicht - eine EP namens "Marche Funèbre".
Außerdem gibt es seit kurzem ein Video zu ihrem Song "Thanatos". Sehr viel mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen, Bild und Ton sprechen für sich und sie.
Außerdem gibt es seit kurzem ein Video zu ihrem Song "Thanatos". Sehr viel mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen, Bild und Ton sprechen für sich und sie.
Herantasteninstrument
Am heutigen Freitag veröffentlicht eine neue deutschse Band namens Enno Bunger ihre erste EP. Diese trägt den Titel "Herzschlag" und erscheint über das Label PIAS. Das Trio wird vom Pianospiel und Gesang des gleichnamigen Frontmanns getragen und erinnert von der Stimme und Dramatik her etwas an Peter Thiessen von Kante, zumindest ist das beim Song "Herzschlag" der Fall. Dieser Vergleich soll aber nicht von der Qualität der bisher hörbaren Songs ablenken. Diese stehen durchaus für sich - interessanter "Klavier-Pop" aus Deutschland, der Romantik nicht scheut, aber trotzdem nicht pathetisch wirkt.
Die dazugehörige Videoauskopplung kann hier unter die Lupe genommen werden. Eine relativ kühle bzw. distanzierte Bild-Ästhetik und Naturbetrachtungsweisen, wie man sie eben auch aus dem Blumfeld-Umfeld her kennt.
Die dazugehörige Videoauskopplung kann hier unter die Lupe genommen werden. Eine relativ kühle bzw. distanzierte Bild-Ästhetik und Naturbetrachtungsweisen, wie man sie eben auch aus dem Blumfeld-Umfeld her kennt.
Akustik Techno und Housemusik
Elektronische Musik muss nicht ausschließlich mit elektronischen Gerätschaften erzeugt werden. Das wissen und praktizieren auch die deutsche Formation Brandt Brauer Frick. Sie besteht aus den drei Musikern Jan Brauer, Daniel Brandt und Paul Frick.
Die ersten beiden sind schon seit geraumer Zeit unter dem Namen Scott unterwegs und haben sich bisher in einer elektro-akustischen Mischung aus Swing, Jazz und House versucht.
Als Trio beschreiten Brandt Brauer Frick allerdings tendenziell reduziertere Wege, indem sie instrumental eingespielte Minimal-Techno-House-Variationen produzieren. Einzelne Klangelemente werden, ohne dem Einsatz von elektronischem Sampling, aneinandergereiht, überlagert und im Großen Ganzen eines Tracks zusammengeführt.
Unter dem Titel "Iron Man" ist im August diesen Jahres bereits eine EP auf dem dänischen Label Tartelet veröffentlicht worden. Im Februar 2010 soll ebendort ein Album veröffentlicht werden. Angesichts des hervorragenden Tracks und des nicht minder begeisternden Videos, erscheinen Vorfreude und gesteigerte Aufmerksamkeit in die Richtung dieser drei Herren also mehr als angebracht.
Die ersten beiden sind schon seit geraumer Zeit unter dem Namen Scott unterwegs und haben sich bisher in einer elektro-akustischen Mischung aus Swing, Jazz und House versucht.
Als Trio beschreiten Brandt Brauer Frick allerdings tendenziell reduziertere Wege, indem sie instrumental eingespielte Minimal-Techno-House-Variationen produzieren. Einzelne Klangelemente werden, ohne dem Einsatz von elektronischem Sampling, aneinandergereiht, überlagert und im Großen Ganzen eines Tracks zusammengeführt.
Unter dem Titel "Iron Man" ist im August diesen Jahres bereits eine EP auf dem dänischen Label Tartelet veröffentlicht worden. Im Februar 2010 soll ebendort ein Album veröffentlicht werden. Angesichts des hervorragenden Tracks und des nicht minder begeisternden Videos, erscheinen Vorfreude und gesteigerte Aufmerksamkeit in die Richtung dieser drei Herren also mehr als angebracht.
19. November 2009
Im Begriff anzukommen
Nun hat es auch der ORF geschafft sich endliche eine Art Mediathek online einzurichten. Das vorläufige Ergebnis davon kann unter dem Namen TVthek eingesehen und besucht werden. Design bzw. Aufmachung sind jedenfalls wesentlich ansprechender als die der unsäglichen Website des Senders. Auf dieser Baustelle wird dann hoffentlich auch mal was geschehen. Wir bleiben gespannt, wie weit sich der Österreichische Öffentliche Runfunk noch in die Untiefen des Internet hineinwagen wird. Es kann nur besser werden.
Zurück in die Zukunft
Liebe Vernachlässigte,
Nach Monaten der Abstinenz kehre ich wieder an die angestaubte Tastatur zurück, um einzig euch zu berichten und einzig mir von der Seele zu schreiben. Keine Sorge, ich war nicht erkrankt oder auf Urlaub oder sonstiges, sondern einfach anderswo viel beschäftigt.
Es geht wieder weiter, kein vorläufiges Ende in Sicht. Anstrich und Applikationen könnten sich künftig ändern aber ansonsten nicht viel, der alte Holzkopf bleibt genauso knospend und morsch wie früher, wird mit jedem Tag, mit jedem Jahresring besser. Versprochen. Gehalten!
Zurück in die Zukunft - mit mir, mit euch.
Beste Grüße,
der Holzkopf
Nach Monaten der Abstinenz kehre ich wieder an die angestaubte Tastatur zurück, um einzig euch zu berichten und einzig mir von der Seele zu schreiben. Keine Sorge, ich war nicht erkrankt oder auf Urlaub oder sonstiges, sondern einfach anderswo viel beschäftigt.
Es geht wieder weiter, kein vorläufiges Ende in Sicht. Anstrich und Applikationen könnten sich künftig ändern aber ansonsten nicht viel, der alte Holzkopf bleibt genauso knospend und morsch wie früher, wird mit jedem Tag, mit jedem Jahresring besser. Versprochen. Gehalten!
Zurück in die Zukunft - mit mir, mit euch.
Beste Grüße,
der Holzkopf
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