Die Eigendefinition lautet folgendermaßen:
"Über 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, 40 Jahre nach dem studentischen Aufbruch 1968, 30 Jahre nach dem „Deutschen Herbst" 1977, 20 Jahre nach dem Fall der deutsch-deutschen Grenze 1989 und mitten im gesellschaftlichen Umbruch der „Agenda 2010" auf dem Weg in die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts, findet sich eine Gruppe von Kino-Regisseurinnen und Regisseuren aus Deutschland zusammen, um aus ihren individuellen Blickwinkeln ein Panoramabild der gesellschaftlichen und politischen Situation der heutigen Bundesrepublik zusammenzusetzen."
Ein Projekt, das einen kulturellen Beitrag zu einer gesamtgesellschaftlichen Reflexion und Diskussion leisten will. Gemessen an den Pressestimmen, welche die Website des Films auflistet, dürfte erste mediale Schritte in eine solche Richtung gelungen sein.
Oder wie es Mit-Initiator Tom Twyker selbst zusammenfasst, was die gemeinsam verwirklichte Idee dahinter ist:"ein gutes Dutzend individuelle filmische Blicke auf das, was wir heute und jetzt als Heimat erleben - und wie wir uns in diesem Land verorten, verirren, verstricken."Eine filmische Annäherung an einen Identität stiftenden Lebensraum, mithilfe diverser Kurzfilme, hat auch das Projekt Paris Je T'aime versucht. Wobei es dort, wie es schon der Titel vermuten lässt, wohl eher im Gegensatz zum oben angekündigten Deutschland-Porträt, mehr um eine phantasievolle Hommage, als um eine kritische Auseinandersetzung geht.
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