Der Frühling ist da, die Sonne scheint und die Straßen sind trocken. Für Menschen, die sich gerne gemütlich bis trickreich bis schnell auf Rollbrettern fortbewegen bedeutet das, dass die Asphalt-Saison aber sowas von eröffnet ist. Grund genug, sich selbst in rollende Bewegung zu bringen, aber auch Grund genug, um sich in Phasen der Entspannung, an die Urmütter und Urväter des Rollbrettsports und seiner vielfältigen Kultur zu erinnern.
Beim Imaginieren von Nicht-selbst -erlebter-Geschichte kann, wie so oft, Freundin Internetz sehr behilflich sein. So auch im Falle dieser BBC Dokumentation, die zwar an ihrem Beginn mit patriarchal-rassistischen Bemerkungen äußerst unangenehm auffällt (verkürzt gesagt: von wegen aufgestautet männliche Energien in der gottverdammt post-modernen Welt doch Neandertaler-gleich abbauen zu müssen), nichtsdestoweniger insgesamt aber ein sehr umfassendes, interessant montiertes Zeitdokument darstellt. Außerdem soll hier ohnehin nichts unkritisch aufgesaugt und eingespeichert werden. So viel Denken muss auch beim beflügelnden Sport sein.
Viel Vergnügen bei der kritischen Projektion in sieben Teilen - "Skateboard Kings" von 1978, aus der BBC-Reihe "All About Us":
Darüber hinaus bin ich unlängst wieder über ein Downhill-Video gestolpert, dass mir schon seit einiger Zeit bekannt ist, aber etwas in Vergessenheit geraten ist. Um es kurz und trefflich zu formulieren: es ist schlichtweg atemberaubend.
Unterhalb des Videos wurden diverse Gastkommentaren abgegeben und der vielleicht trefflichste ist der, der meint, dass die beiden todesmütigen Fahrer "balls of steel" hätten. Freude am Risiko und das passende Modebewusstsein haben die beiden auf jeden Fall, doch überzeugt euch einfach selbst.
Adam Kimmel presents: Claremont HD from adam kimmel on Vimeo.
Es geht um alles und nichts.
25. April 2009
Klarzustellender Rechtfertigungsbedarf
Geschätzte LeserInnen,
Lange ist es her, dass ich mich mit textlichen Beiträgen gemeldet habe und gute Gründe dafür gibt es auch. Einerseits, weil ich in den vergangenen Wochen reichlich mit Arbeit eingedeckt war und andererseits, weil ich mir eine Ausszeit in Form eines Kurzurlaubes gegönnt habe, um mich kurz darauf wieder in Berge aufgestauter Arbeit zu stürzen.
Jedenfalls bin ich wieder zurück und höchstgradig schreibwillig und das bedeutet, dass es in nächster Zeit wieder sehr viel zu lesen geben wird.
Meinerseits also alles klar soweit.
Lange ist es her, dass ich mich mit textlichen Beiträgen gemeldet habe und gute Gründe dafür gibt es auch. Einerseits, weil ich in den vergangenen Wochen reichlich mit Arbeit eingedeckt war und andererseits, weil ich mir eine Ausszeit in Form eines Kurzurlaubes gegönnt habe, um mich kurz darauf wieder in Berge aufgestauter Arbeit zu stürzen.
Jedenfalls bin ich wieder zurück und höchstgradig schreibwillig und das bedeutet, dass es in nächster Zeit wieder sehr viel zu lesen geben wird.
Meinerseits also alles klar soweit.
12. April 2009
Neues aus dem Nest
Drei österreichische HipHop-Crews lassen wieder und/oder neuerdings von sich hören und das ist doch Anlass genug, um ein paar Worte zum Sonntag im Raum stehen zu lassen.
perVers aus Wien, genauer gesagt aus dem Umfeld der Rooftop Clique, haben ein neues Video zu dem Track "Sacklbicka" veröffentlicht. Für dessen Intro wurde der bayrische Kabarettist Michael Mittermeier gesamplet und dieser fragt sich, in Bezugnahme auf den 10. Bezirk (wo das Rapkollektiv ursprünglich auch herkommt), ob es in Wien, denn überhaupt so etwas wie Gangster-Rap gäbe. Das Video gibt eine intelligent und humorvoll verpackte Antwort. Oder genauer und mit der richtigen Portion "Schmäh" gesagt:
Angriffslustig inszenieren sich auch die jungen MCs rund um die Rap-Formation Wienzeile. Am 23. April werden sie im Club U die Veröffentlichung ihres Debüts "Gestalten gestalten" feiern und seit Dezember vergangen Jahres gibt es auch schon einen kleinen audiovisuellen Vorgeschmack - das schlichte Performance-Kinoreferenz-Video zu "Zukunftsvisionen". Ich bin übrigens heute ganz zufällig über diese Kerle gestoßen, d.h. bei einem kleinen Spaziergang unter der Frühlingssonne, stach mir bei einem Hausvorsprung deren Aufkleber sozusagen ins Auge. Den Track samt Video kannte ich ja schon seit längerer Zeit, doch die Aktualität des Album-Releases war mir beim aufmerksamen Spazieren noch nicht bewusst. Wie praktisch, dass das Anbringen von Stickern (zu Werbezwecken) nicht aus der Mode gekommen ist.
Seit geraumer Zeit, seit dem 26. Jännner nämlich schon, ist das Album von Sodom & Gomorrah "In Gods Naum" erhältlich. Interessant ist dabei nicht nur die vorausgegangen Trennung von Tontraeger Records bzw. die Neugründung von Twomorrow, einem Label, das sich vor allem auf die Förderung sogenannter "Slangstas" und ihren, für österreichische Verhältnisse relativ ungewöhnlichen, HipHop-Zugängen konzentiert. Interessant ist auch, dass sie mit ihrer selbstgewählten (Teil-)Unabhängigkeit mittlerweile relativ erfolgreich zu sein scheinen und sich ganz nebenbei auch einen guten Draht zu dem Exportschlager und Wahlberliner Chakuza aufgebaut haben.
Unlängst wurde auch der Track "Es Geht Dahi" verfilmt und ins Netz gestellt. Spannend klingt das, zumindest für meine Wenigkeit, auf jeden Fall. Das Video selbst, fällt leider - wie auch die meisten anderen Clips aus dieser Ecke - eher unspannend aus. Oder soll das etwa Teil der Untergrund-Ästhetik sein...? Ich weiß es nicht und beim Tragen von Kopfhören schließt man, sofern man sich nicht gerade im Straßenverkehr oder vor spannungsgeladenem Bildmaterial befindet, ja ohnehin meistens die Augen:
perVers aus Wien, genauer gesagt aus dem Umfeld der Rooftop Clique, haben ein neues Video zu dem Track "Sacklbicka" veröffentlicht. Für dessen Intro wurde der bayrische Kabarettist Michael Mittermeier gesamplet und dieser fragt sich, in Bezugnahme auf den 10. Bezirk (wo das Rapkollektiv ursprünglich auch herkommt), ob es in Wien, denn überhaupt so etwas wie Gangster-Rap gäbe. Das Video gibt eine intelligent und humorvoll verpackte Antwort. Oder genauer und mit der richtigen Portion "Schmäh" gesagt:
"Legts eich ned on mit de Masterficker!"
Angriffslustig inszenieren sich auch die jungen MCs rund um die Rap-Formation Wienzeile. Am 23. April werden sie im Club U die Veröffentlichung ihres Debüts "Gestalten gestalten" feiern und seit Dezember vergangen Jahres gibt es auch schon einen kleinen audiovisuellen Vorgeschmack - das schlichte Performance-Kinoreferenz-Video zu "Zukunftsvisionen". Ich bin übrigens heute ganz zufällig über diese Kerle gestoßen, d.h. bei einem kleinen Spaziergang unter der Frühlingssonne, stach mir bei einem Hausvorsprung deren Aufkleber sozusagen ins Auge. Den Track samt Video kannte ich ja schon seit längerer Zeit, doch die Aktualität des Album-Releases war mir beim aufmerksamen Spazieren noch nicht bewusst. Wie praktisch, dass das Anbringen von Stickern (zu Werbezwecken) nicht aus der Mode gekommen ist.
Seit geraumer Zeit, seit dem 26. Jännner nämlich schon, ist das Album von Sodom & Gomorrah "In Gods Naum" erhältlich. Interessant ist dabei nicht nur die vorausgegangen Trennung von Tontraeger Records bzw. die Neugründung von Twomorrow, einem Label, das sich vor allem auf die Förderung sogenannter "Slangstas" und ihren, für österreichische Verhältnisse relativ ungewöhnlichen, HipHop-Zugängen konzentiert. Interessant ist auch, dass sie mit ihrer selbstgewählten (Teil-)Unabhängigkeit mittlerweile relativ erfolgreich zu sein scheinen und sich ganz nebenbei auch einen guten Draht zu dem Exportschlager und Wahlberliner Chakuza aufgebaut haben.
Unlängst wurde auch der Track "Es Geht Dahi" verfilmt und ins Netz gestellt. Spannend klingt das, zumindest für meine Wenigkeit, auf jeden Fall. Das Video selbst, fällt leider - wie auch die meisten anderen Clips aus dieser Ecke - eher unspannend aus. Oder soll das etwa Teil der Untergrund-Ästhetik sein...? Ich weiß es nicht und beim Tragen von Kopfhören schließt man, sofern man sich nicht gerade im Straßenverkehr oder vor spannungsgeladenem Bildmaterial befindet, ja ohnehin meistens die Augen:
11. April 2009
A(u)stroboy
Jener junge aufstrebende Musiker aus Österreich, der auf den Künstlernamen Dorian Concept hört und mittlerweile die halbe bis ganze Welt bereist hat, um allerorts Menschen zum Tanzen und Applaudieren zu bringen, scheint nun schließlich auch von den österreichischen Medien verdientermaßen ausführlicher besprochen zu werden.
In der aktuellen Ausgabe von TheGap findet sich ein kleiner Artikel über den beat-verliebten Blondschopf und auch die aktuelle Ausgabe von The Message nimmt mit einem großen Interview auf ihn Bezug. Auf die Frage hin, warum er sich denn für das niederländische Label Kindred Spirits entschieden hat, um sein Album zu veröffentlichen, findet er in ebendiesem Gespräch die treffliche Antwort:
Auch in Belgien interessiert man sich für den jungen Mann und das nun folgende Video scheint zu bestätigen, dass dieser ein talentierter, bescheidener und auch sympathischer ist:
Ich persönlich hab ja nicht wirklich etwas zu sagen, aber ich hab Dorian Concept beim Elevate Festival 2008 erstmalig mit eigenen Augen gesehen und ihn mehr als bloß gut gefunden.
Wer ihn ebenfalls mehr als bloß gut findet und wer auch wirklich was zu sagen hat, ist bekanntermaßen Gilles Peterson. Dieser ist nicht nur bekennender Fan, sondern hat ihn, als selbst ernannter Förderer, auch bei seinen Worldwide-Awards in London live aufspielen lassen.
Das besagte Debüt-Album hört übrigens auf den Namen "When Planets Explode" und dürfte schlichtweg fantastisch klingen (in voller Länge waren mir die neuen Stücke leider noch nicht zugänglich, das sollte sich aber bald ändern).
Apropos Weltraum: Die Regisseure Steven Spielberg, George Lucas, Ridley Scott and James Cameron erklären in dieser kleinen Dokumentation, welche Science-Fiction-Werke aus den 50er Jahren für sie besonders inspirierend waren. Vielleicht wären diese Filme ja auch was für Dorian Concept, der laut eigenen Angaben gerne mal auf das allseits bekannte Sample-Sammelsurium namens YouTube zurückgreift:
In der aktuellen Ausgabe von TheGap findet sich ein kleiner Artikel über den beat-verliebten Blondschopf und auch die aktuelle Ausgabe von The Message nimmt mit einem großen Interview auf ihn Bezug. Auf die Frage hin, warum er sich denn für das niederländische Label Kindred Spirits entschieden hat, um sein Album zu veröffentlichen, findet er in ebendiesem Gespräch die treffliche Antwort:
"Bei meiner Entscheidung für Kindred Spirits war es mir wichtig, außerhalb von Österreich unterzukommen, weil von Anfang an die Aufmerksamkeit aus dem Ausland da war. In Österreich ist der Support eigentlich erst Ende vergangenen Jahres gewachsen. (...) Die Sachen passieren hier immer relativ spät. Und oft ist es leider auch so, dass man erst dann ernst genommen wird, wenn dich irgendjemand gut findet, der etwas zu sagen hat."Radio FM4 ist vielleicht schon früher auf ihn aufmerksam geworden als andere, jedenfalls haben sie ihn im Dezember vergangenen Jahres zu einer ihrer "Studio 2 Sessions" eingeladen. Doch hört und seht selbst:
Auch in Belgien interessiert man sich für den jungen Mann und das nun folgende Video scheint zu bestätigen, dass dieser ein talentierter, bescheidener und auch sympathischer ist:
Ich persönlich hab ja nicht wirklich etwas zu sagen, aber ich hab Dorian Concept beim Elevate Festival 2008 erstmalig mit eigenen Augen gesehen und ihn mehr als bloß gut gefunden.
Wer ihn ebenfalls mehr als bloß gut findet und wer auch wirklich was zu sagen hat, ist bekanntermaßen Gilles Peterson. Dieser ist nicht nur bekennender Fan, sondern hat ihn, als selbst ernannter Förderer, auch bei seinen Worldwide-Awards in London live aufspielen lassen.
Das besagte Debüt-Album hört übrigens auf den Namen "When Planets Explode" und dürfte schlichtweg fantastisch klingen (in voller Länge waren mir die neuen Stücke leider noch nicht zugänglich, das sollte sich aber bald ändern).
Apropos Weltraum: Die Regisseure Steven Spielberg, George Lucas, Ridley Scott and James Cameron erklären in dieser kleinen Dokumentation, welche Science-Fiction-Werke aus den 50er Jahren für sie besonders inspirierend waren. Vielleicht wären diese Filme ja auch was für Dorian Concept, der laut eigenen Angaben gerne mal auf das allseits bekannte Sample-Sammelsurium namens YouTube zurückgreift:
7. April 2009
Die gelbe Sau
Unlängst habe ich meinen bescheidenen Leib vor die Tür und auf ein Fahrrad gezerrt, um ihn, meinen doch auch oft genug von mir geschätzten Körper, von der üblichen Bildschirmbräune weg hin zur einzig wahren, naturgegebenen Lichtquelle dieses Planeten zu führen. Das Ergebnis meines eintägigen Ausflugs an der verdächtig frischen Luft, war eine stadtlicher Sonnenbrand, der von nun an meine Nase und die daneben befindlichen Wangen in alarmierenden Rotfarbtönen erstrahlen lässt.
Wie schön, dass der Frühling von vorneherein eingepackt und dem Sommer gleich den Vortritt gelassen hat. So wird nicht nur meine persönliche und die wohl auch von einer größeren Allgemeinheit gefühlte, Vorbereitungsphase hinsichtlich sich anbahnender Rötungen und anderen Hautirritationen von der Oberhaut abwärts verkürzt, Mischhaut- und anderen Typen wird damit dankenswerterweise auch die Gelegenheit geboten, in die darnieder liegende Krisenwirtschaft bzw. in die Kosmetika-Industrie zu investieren. Natur und so weiter, das ist ja alles ein Kreislauf und dabei sein ist doch bekanntlich alles.
Oder um es wie einst Peter Licht auf einen viel trefflicheren Punkt zu bringen (nachzuhören in dem Song "Lied Gegen die Schwerkraft", welcher der erste auf dem 2001 erschienen Album "Vierzehn Lieder" ist):
Ihr, der Sonne, der gelben Sau, gebührt dieser Eintrag, inklusive der nun folgenden Auswahl an sommerlicher Musik. Füße hoch, Bauch raus, eingecremt!
Wie schön, dass der Frühling von vorneherein eingepackt und dem Sommer gleich den Vortritt gelassen hat. So wird nicht nur meine persönliche und die wohl auch von einer größeren Allgemeinheit gefühlte, Vorbereitungsphase hinsichtlich sich anbahnender Rötungen und anderen Hautirritationen von der Oberhaut abwärts verkürzt, Mischhaut- und anderen Typen wird damit dankenswerterweise auch die Gelegenheit geboten, in die darnieder liegende Krisenwirtschaft bzw. in die Kosmetika-Industrie zu investieren. Natur und so weiter, das ist ja alles ein Kreislauf und dabei sein ist doch bekanntlich alles.
Oder um es wie einst Peter Licht auf einen viel trefflicheren Punkt zu bringen (nachzuhören in dem Song "Lied Gegen die Schwerkraft", welcher der erste auf dem 2001 erschienen Album "Vierzehn Lieder" ist):
Und die Sonne kocht auch nur mit Wasser.
Die soll sich nicht so aufspielen die gelbe Sau!
Ihr, der Sonne, der gelben Sau, gebührt dieser Eintrag, inklusive der nun folgenden Auswahl an sommerlicher Musik. Füße hoch, Bauch raus, eingecremt!
1. April 2009
Entgegen der Entschleunigung
Eine handvoll junger Menschen aus York, mit mindestens genau so vielen guten Ideen und ganz bewusst ganz wenig Zeit. Kurz, pregnant, unterhaltsam und gut.
allgemein gesprochen
Bekanntermaßen hat Dizzee Rascal bereits am Beginn seiner Karriere ein Label mit dem Namen Dirtee Stank gegründet. Ein Projekt das ihmzufolge Musik und ihre Künstler weg von der Straße, weltweit in die Clubs und wieder zurück ins Gedächtnis der Menschen der Straße bringen soll. Eine Art missing link mit Erfolgsversprechen für sein kreatives Umfeld:
Dizzee Rascal scheint Recht behalten zu haben. Der Mann weiß eben, was wann wie klingen muss.
"The label is about bridging the gap between indies, majors and the street. (...) I have an understanding as to what its like to be in the mainstream. And obviously Im from the street. I did the whole underground thing and was one of the pioneers when it comes to grime. We were the first to be selling thousands of white labels so I can definitely bridge the gap and make big things happen man. "
2006 wurden Footsie & D Double E in ihrer Formation als Newham Generals unter Vertrag genommen und drei Jahre später ist es nun endlich soweit. Das Album "Generally Speaking" wird am 4. April kaufbereit in den Plattenläden stehen.
Seit den Anfangstagen scheint sich in Sachen Sound einiges getan haben, die ersten beiden Singles versprechen hinsichtlich dem übrigen Musikmaterial eine Mischung aus schwer düsterem Dubstep und vertracktem Grime. In einem Interview mit dem Grimeforum spezifiziert D Double E:
Seit den Anfangstagen scheint sich in Sachen Sound einiges getan haben, die ersten beiden Singles versprechen hinsichtlich dem übrigen Musikmaterial eine Mischung aus schwer düsterem Dubstep und vertracktem Grime. In einem Interview mit dem Grimeforum spezifiziert D Double E:
"Boy id say its a cross between Dance, D&B, Grime, Dubstep…"Eine Melange die äußerst interessant klingt und in jedem Fall auch ausgereifter, als das was man aus den Anfangstagen kennt.
Dizzee Rascal scheint Recht behalten zu haben. Der Mann weiß eben, was wann wie klingen muss.
Wot Do U Call It?
2004 thematisierte Wiley in dem Track "Wot Do U Call It?" die Diskussionen rund um das neue musikalische Phänomen, das neue Genre, die neue Begrifflichkeit für das, was fortan Grime genannt werden sollte. Oder war die Begriffsklärung doch nicht ganz so eindeutig?
Die nun folgende Kurzfilm-Dokumentation von Regisseur Adam Smith (vor allem für seine Videoarbeiten für The Streets bekannt) bringt auf den Punkt, was seit jener Zeit kontinuierlich in den Clubs und darüber hinaus Wellen schlägt. "Grime Wave", sozusagen.
Seit kurzem ist nun auch bekannt, dass das neue Album von Wiley am 11. Mai 2009 veröffentlicht werden wird. Seine jüngsten Veröffentlichungen lassen musikalische Weiterentwicklungen vermuten. Es bleibt spannend, inwieweit Tanzbarkeit ein bestimmendes Merkmal für die neuen Tracks sein wird. Bei "Wearing My Rolex" ist das Verhältnis zwischen Text und Ton ja ein relativ eindeutiges bzw. zur Discokugel hin schielendes.
Neben ihm haben auch zwei weitere Säulenheilige des Grime für diesen Sommer jeweils ein Album angekündigt.
Da wäre einerseits Dizzee Rascal zu nennen, der mit seiner Single "Dance With Me" heuer den "Dance Floor Filler Award" des britischen Musikmagazins NME gewann und vorab schon verlautbaren ließ, dass sein neues Album (wird voraussichtlich im Juni veröffentlicht) entsprechend der Single klingen könnte.
Andererseits wäre da auch Shystie zu nennen (deren neues Album auch irgendwann im Sommer veröffentlicht werden sollte), die mit ihrer Single "New Style" ebenfalls vielmehr nach Dance und Electro, als nach rotzigem Grime klingt...
Begriffe wie "Dance" und "New Style" scheinen also künftige Entwicklungen im brodelnden Schoße der Grime-Szene zu prägen. Unter veränderten Vorzeichen bleibt also auch dieses Jahr wieder zu fragen: "Wot Do U Call It?"
Die nun folgende Kurzfilm-Dokumentation von Regisseur Adam Smith (vor allem für seine Videoarbeiten für The Streets bekannt) bringt auf den Punkt, was seit jener Zeit kontinuierlich in den Clubs und darüber hinaus Wellen schlägt. "Grime Wave", sozusagen.
Seit kurzem ist nun auch bekannt, dass das neue Album von Wiley am 11. Mai 2009 veröffentlicht werden wird. Seine jüngsten Veröffentlichungen lassen musikalische Weiterentwicklungen vermuten. Es bleibt spannend, inwieweit Tanzbarkeit ein bestimmendes Merkmal für die neuen Tracks sein wird. Bei "Wearing My Rolex" ist das Verhältnis zwischen Text und Ton ja ein relativ eindeutiges bzw. zur Discokugel hin schielendes.
Neben ihm haben auch zwei weitere Säulenheilige des Grime für diesen Sommer jeweils ein Album angekündigt.
Da wäre einerseits Dizzee Rascal zu nennen, der mit seiner Single "Dance With Me" heuer den "Dance Floor Filler Award" des britischen Musikmagazins NME gewann und vorab schon verlautbaren ließ, dass sein neues Album (wird voraussichtlich im Juni veröffentlicht) entsprechend der Single klingen könnte.
Andererseits wäre da auch Shystie zu nennen (deren neues Album auch irgendwann im Sommer veröffentlicht werden sollte), die mit ihrer Single "New Style" ebenfalls vielmehr nach Dance und Electro, als nach rotzigem Grime klingt...
Begriffe wie "Dance" und "New Style" scheinen also künftige Entwicklungen im brodelnden Schoße der Grime-Szene zu prägen. Unter veränderten Vorzeichen bleibt also auch dieses Jahr wieder zu fragen: "Wot Do U Call It?"
Abonnieren
Posts (Atom)