Der innere Abgrund von einem selbst kann viele Häßlichkeiten in sich bergen, gefährliche bzw. gefährdende Verhaltensauffälligkeiten, abscheulich groteske Psychosen oder aber von grünlich eingefärbtem Speichel ummantelte Erkältungserkrankungen.
Gängige Symptome der zuletzt genannten Grauslichkeit haben mir die vergangenen beiden Tage nach bestem Wissen und Gewissen verdorben und mich vorübergehend an Haus, Hof und Bett gefesselt. Als 21 jähriger, dynamisch ambitionierter, vor Lebenslust grunzender Jüngling habe ich die Woche begonnen und als im Körper eines Achtzigjährigen hilflos gefangener habe ich sie noch gestern zu beenden geglaubt. Doch die sich mir aufgedrängten Unannehmlichkeiten - bis an den Rand mit Schleim gefüllte Atemwege, ein auf Dauerrotation programmierter Propeller dort positioniert wo einst ein Kopf seine Zeit mit denken und/oder tagträumen verbrachte, ein orientierungsloser Körper der lebenserhaltende und -verschönernde Maßnahmen zugunsten von grenzenloser Transpiration aufgab, usw. - konnten letztlich überwunden werden und ich befinde mich erfolgreich auf dem Weg der Regeneration.
Die fleischliche Hülle versucht einem gelegentlich böse Streiche zu spielen, doch darauf sollte man sich besser nicht einlassen und das wiederum sollte man(n) nicht erst seit der Pubertät wissen.
Du bist der Körper, der Körper bist du.
Es geht um alles und nichts.
17. März 2007
1. März 2007
Was schon längst von mir hier hätte gesagt werden müssen:
Wenn ein im vergangenen Jahr veröffentlichter Film ungeteilte Aufmerksamkeit unser aller Wenigkeiten verdient hat, dann der wunderbare The Science of Sleep.
Was für bewegte Bilder das doch sind!
Was für cineastische Kunst!
Film!
Ja!
Was für bewegte Bilder das doch sind!
Was für cineastische Kunst!
Film!
Ja!
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