der winter ist dabei den herbst in seinen schatten zu stellen und die schon lange am boden zum erliegen gekommenen blätter scheinen ihm recht zu geben. darüber hinaus hängen schwere wolken am himmel, deren düsteren farbnuancen die nässe auf den straßen und die feuchtigkeit in den gesichtern keinen besonderen oder gar überraschenden stellenwert einräumen lassen. die socken in den schuhen und das hauthaarkörperzellengemisch, das das fleisch der füße bedeckt, verschwimmen buchstäblich - im sinne der wahrhaftigkeit einer buchstabensuppe - zu einer ganzheitlichen flüssigkeit, dem wasser anmaßend artverwandt.
musik erklingt, erinnerungen erwachen und tummeln sich tanzend in den endlichen weiten eines, kopfes. der name des künstelers lautet apparat, das von ihm geschaffene musikstück trägt den titel komponent.
die rede ist von meinem kopf und meinem tag oder dem, was ich glaube darunter zu verstehen. der besagte song ist liebenswerterweise auf der website des besagten musikschaffenden zu finden und soll euch mitmenschen nicht vorenthalten bleiben. strom fließt und der klang mit ihm. durch euch.
Es geht um alles und nichts.
22. November 2006
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