Es geht um alles und nichts.

11. April 2009

A(u)stroboy

Jener junge aufstrebende Musiker aus Österreich, der auf den Künstlernamen Dorian Concept hört und mittlerweile die halbe bis ganze Welt bereist hat, um allerorts Menschen zum Tanzen und Applaudieren zu bringen, scheint nun schließlich auch von den österreichischen Medien verdientermaßen ausführlicher besprochen zu werden.
In der aktuellen Ausgabe von TheGap findet sich ein kleiner Artikel über den beat-verliebten Blondschopf und auch die aktuelle Ausgabe von The Message nimmt mit einem großen Interview auf ihn Bezug. Auf die Frage hin, warum er sich denn für das niederländische Label Kindred Spirits entschieden hat, um sein Album zu veröffentlichen, findet er in ebendiesem Gespräch die treffliche Antwort:
"Bei meiner Entscheidung für Kindred Spirits war es mir wichtig, außerhalb von Österreich unterzukommen, weil von Anfang an die Aufmerksamkeit aus dem Ausland da war. In Österreich ist der Support eigentlich erst Ende vergangenen Jahres gewachsen. (...) Die Sachen passieren hier immer relativ spät. Und oft ist es leider auch so, dass man erst dann ernst genommen wird, wenn dich irgendjemand gut findet, der etwas zu sagen hat."
Radio FM4 ist vielleicht schon früher auf ihn aufmerksam geworden als andere, jedenfalls haben sie ihn im Dezember vergangenen Jahres zu einer ihrer "Studio 2 Sessions" eingeladen. Doch hört und seht selbst:



Auch in Belgien interessiert man sich für den jungen Mann und das nun folgende Video scheint zu bestätigen, dass dieser ein talentierter, bescheidener und auch sympathischer ist:



Ich persönlich hab ja nicht wirklich etwas zu sagen, aber ich hab Dorian Concept beim Elevate Festival 2008 erstmalig mit eigenen Augen gesehen und ihn mehr als bloß gut gefunden.
Wer ihn ebenfalls mehr als bloß gut findet und wer auch wirklich was zu sagen hat, ist bekanntermaßen Gilles Peterson. Dieser ist nicht nur bekennender Fan, sondern hat ihn, als selbst ernannter Förderer, auch bei seinen Worldwide-Awards in London live aufspielen lassen.

Das besagte Debüt-Album hört übrigens auf den Namen "When Planets Explode" und dürfte schlichtweg fantastisch klingen (in voller Länge waren mir die neuen Stücke leider noch nicht zugänglich, das sollte sich aber bald ändern).

Apropos Weltraum: Die Regisseure Steven Spielberg, George Lucas, Ridley Scott and James Cameron erklären in dieser kleinen Dokumentation, welche Science-Fiction-Werke aus den 50er Jahren für sie besonders inspirierend waren. Vielleicht wären diese Filme ja auch was für Dorian Concept, der laut eigenen Angaben gerne mal auf das allseits bekannte Sample-Sammelsurium namens YouTube zurückgreift:

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