geschätzte menschen,
von nun an dürfte es keine probleme mehr bei der veröffentlichung von kommentaren geben. da sich meine kleine plattform quasi noch im embryonalstadium befindet, möchte ich mit all der sich bietend lieblichkeit darauf hinweisen, weder zu viele noch zu hohe ansprüche an dieses stück internetlebensform zu stellen. in den kommenden tagen werden sicherlich noch einige grafische, typografische und sonstwie geartete veränderungen auf diesen blog, auf uns alle, zukommen.
themawechsel.
der konsum von kohlensäurehaltigen hopfen-malz-getränken bringt ja nicht nur einen durchaus vertretbaren sozialen status jenseits der adoleszenz, temporäre gefühle des rausches und fatale epedemien im hause gehirnzelle mit sich, sondern eben auch gerüchliche kontinentalverschiebungen im persönlichen biotop mundhöle. nennen wir das tier, das sich aufmachte um auf der eigenen zunge still und heimlich in die ewigen jagdgründe einzugehen, sprich dort einfach verreckte, doch beim namen, es heißt bierhauche.
der genuss von bier und daraus entstehende getränkte atem sind wohl eine der größten ambivalenzen, auf die man beim nächtlichen umherstreunen zwischen barhockern, tanzböden und sich füllenden aschenbecher unweigerlich trifft. aber der mensch will sich oftmals nicht so einfach vom atmen trennen und bierchen bleiben auch dann noch lecker, wenn man so riecht wie eines. so ist es. so lange alle am bierchen sippen, ist auch alles gut.
entweder es tanzen alle, oder es tanzt niemand!
apropos tanzschritt, das grazer schlossbergfest naht und meine hüften können jetzt schon nicht aufhören zu kreisen. an dieser stelle sei darauf hingewiesen, dass jede/r die/der sich nicht dort einfindet um mit mir und vielen anderen hoffnungsträgerInnen der welt die hiesigen tanzflächen mit schwitzenden leibern zu füllen und sie gleichzeitig in brand zu stecken, im grunde keine popkulturelle daseinsberechtigung hat.
gut, man mag jetzt argumentieren von wegen "du faschistisches drecksauschwein sagst mir nicht, was ich mit meinen freien tagen anzufangen habe" und so weiter aber im grunde wissen die betroffenen doch ganz genau, dass es grundlegend falsch und verwerflich ist, nicht dort hinzugehen.
wie auch immer, horizonte sind da, um erweitert zu werden und die gemeinde der elektronischen musik ist bereit einen neuen jünger bzw. verlorenen sohn in ihre mitte aufzunehmen.
der nächste eintrag meinerseits wird wohl erst nach den anstehenden tagen des politischen tanzbeins (siehe programm) passieren aber ihr könnt euch bis dahin ja auch mit anderen dingen beschäftigen, als ständig nur im internetz rumzuhängen und mit dem lesen meiner zeilen unser aller zeit zu stehlen. vielleicht wäre ja ein ausführliches nachdenken über das eigene dasein und die berechtigung hierfür eine brauchbare alternative.
dance tonight,
revolt tomorrow.
klausemann gelbhaar wünscht schöne tage und so.
Es geht um alles und nichts.
26. Oktober 2006
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
2 Kommentare:
Werd meinen Arsch natürlich NICHT nach Graz bewegen. Als Kind der Netzwerk Generation, oder bin ich doch noch ein X - hm, werd ich mir deinen verschwitzten vibrierenden Körper im Live Java Videostream anschauen. Meine Daseinsberechtigung ist damit natürlich futsch, ist aber auch wurscht. Ein bisschen dunkel ist es hier übrigens auch.
falls du am donnerstag bei der diskussion von 16-19 uhr anwesend sein und dann vielleicht auch noch mit veronika leiner privat ins gespräch kommen solltest, grüß sie recht herzlich von mir. ex-chefin und so.
p.s.: bierhauche ist vollstens vertretbar. wer sich mit minderwertigen alkopops und dergleichen zufrieden gibt, ist selbst schuld. bierhauche verbindet.
- stefan
Kommentar veröffentlichen